Aktuelles  |  CeBIT 2005-2006  |  Firmen  |  IT & Russland  |  Pressematerial  |  Veranstaltungen  |  Impressum   |  russland.RU 
Werbung










Letzte Meldungen von der CeBIT-2008

[07.03.2008]  Kaspersky Lab: Umfassender Schutz vor Bedrohungen für Mobiltelefone
[07.03.2008]  Kaspersky Anti-Virus für Windows Server Enterprise Edition
[06.03.2008]  Kaspersky Lab mit erweitertem Partnerprogramm
[05.03.2008]  15 Jahre Gemeinschaftsstand aus Russland auf der CeBIT 2008
[04.03.2008]  CeBIT-Start mit Kaspersky Pressekonferenz
15-03-2007 Aktuelles
Jahresanalyse 2006 von Kaspersky Lab – Teil 1 Spam im Jahr 2006
Die Daten der Spam-Analyse basieren auf Untersuchungsergebnissen, die im russischen „runet“, dem größten Internet-Provider des Landes, gesammelt wurden. Sie sind jedoch weitestgehend auf Westeuropa adaptierbar.

Im Jahr 2006 wurde im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren keine starke Erhöhung des Spam-Anteils im Mail-Traffic beobachtet. Allem Anschein nach ist eine gewisse Sättigung erreicht - der Spam-Anteil pendelte sich zwischen 70 und 80 Prozent ein. Die Haupttechnologien der Generierung und des Versands von Spam-Mitteilungen blieben im Jahr 2006 dieselben:

�� Zum Versand von Spam-Mitteilungen werden hauptsächlich Zombie-Netze genutzt

�� Die Tricks zum Umgehen von Antispam-Software bestehen nach wie vor in der automatischen Generierung des Textes nach Templates, der Nutzung von HTMLTechnologien zum Verstecken des Textes sowie der Platzierung des Werbetextes auf Bildern, die im Brief eingefügt sind.

Moderne Antispam-Programme sind dennoch in der Lage, etwa 90 von 100 Spam-Mails zu blockieren. Aus diesem Grund suchen die Spammer aktiv nach neuen Märkten und migrieren zu IM und Telekommunikations-Technologien.

Schlussfolgerungen:
- Der Spam-Anteil betrug 2006 zwischen 70 Prozent und 80 Prozent. Der kleinste Wert des Spam-Anteils (44,1 Prozent) wurde am 04. Januar 2006 registriert, der maximale Wert (91 Prozent) am 26. November 2006
- Die meisten Spam-Mails werden aus Russland, den USA und China verschickt
- 2006 war das Jahr des grafischen Spams
- Die Spammer fahren damit fort, ihre Spam-Mitteilungen als privaten Briefwechsel zu tarnen, um den Nutzer dazu zu ermuntern, die Mitteilungen zu öffnen und wie vom Spammer vorgesehen zu reagieren
- Spam in verschiedenen Sprachen unterscheidet sich hinsichtlich der eingesetzten Technologien
- Die Kriminalisierung des Spam-Versands verschärfte sich. Die Spammer im runet nutzten erstmals SMS-Services aus

Prognosen
Ein Verschwinden von Spam aus unseren E-Mails oder ein starker Rückgang ist kaum zu erwarten. Die Spammer werden neue Wege suchen, Spam-Schutz zu umgehen, die Antispam-Hersteller werden dem aber entgegenstehen.

Das Erscheinen prinzipiell neuer Spam-Technologien im Jahr 2007 ist kaum wahrscheinlich, existierende Technologien werden sich weiterentwickeln. Allem Anschein nach werden die Spammer grafische Spams weiterentwickeln, doch man kann sie nicht als extrem wichtig für den Spam-Versand bezeichnen.

Die Kriminalisierung von Spam setzt sich fort, sowohl bei der Anpassung englischsprachiger Spams für verschiedene Länder, als auch im Bereich Computerbetrug.

Anna Vlasova, Leiterin der Spam-Analysten, Kaspersky Lab
Andreij Kalinin, Leiter der der Antispam-Entwicklung. Kaspersky Lab

 Aktuelles  |  CeBIT 2005-2006  |  Firmen  |  IT & Russland  |  Pressematerial  |  Veranstaltungen  |  Impressum   |  russland.RU