Aktuelles  |  CeBIT 2005-2006  |  Firmen  |  IT & Russland  |  Pressematerial  |  Veranstaltungen  |  Impressum   |  russland.RU 
Werbung










Letzte Meldungen von der CeBIT-2008

[07.03.2008]  Kaspersky Lab: Umfassender Schutz vor Bedrohungen für Mobiltelefone
[07.03.2008]  Kaspersky Anti-Virus für Windows Server Enterprise Edition
[06.03.2008]  Kaspersky Lab mit erweitertem Partnerprogramm
[05.03.2008]  15 Jahre Gemeinschaftsstand aus Russland auf der CeBIT 2008
[04.03.2008]  CeBIT-Start mit Kaspersky Pressekonferenz
16-03-2007 Aktuelles
Jahresanalyse 2006 von Kaspersky Lab – Teil 2: Entwicklung der Schadprogramme im Jahr 2006
Der Anteil an Trojaner-Programmen hat 2006 weiter zugenommen. Ihr Anstieg von 2,79 Prozent ist im Vergleich zum Jahr 2005 bedeutend niedriger als der Vorjahreswert (8,76 Prozent). Die technisch relativ einfache Entwicklung von Schadprogrammen dieser Klasse (im Gegensatz zu Würmern und Viren) und die Möglichkeit, damit Daten zu stehlen, Botnetze zu schaffen und Spam zu versenden, sind nach wie vor die Hauptgründe für den Zuwachs von Trojanern im Internet.

Die Zahl der Würmer und Viren (VirWare) ist nicht ganz so stark zurückgegangen wie im Jahr zuvor (-6,53%), was allerdings leicht durch das ohnehin schon sehr niedrige Niveau zu erklären ist. In näherer Zukunft ist kaum ein weiterer Rückgang von VirWare zu erwarten, vielmehr wird sich diese Klasse der Schadprogramme auf einem gewissen Level einpendeln. Würmer und Viren werden nicht von der Bildfläche verschwinden, sie werden sich im Jahr 2007 vermutlich eher einer steigenden Beliebtheit erfreuen, was aber sehr stark davon abhängt, ob in Windows im Allgemeinen und in Vista im Besonderen neue kritische Verwundbarkeiten entdeckt werden können.

Schadprogramme, die zur Klasse „Andere Malware“ zählen, repräsentieren die prozentual kleinste Gruppe von Malware, wobei Exploits den weitaus interessantesten Vertreter dieser Klasse darstellen.

Prognosen

Ohne Zweifel wird das Hauptthema des Jahres 2007 Windows Vista und seine Sicherheitslücken werden. Denn eben die Verwundbarkeiten und neuen Beschränkungen in Vista werden maßgeblich über die weitere Entwicklung der Virusbranche in den nächsten Jahren bestimmen. Schnelle oder grundlegende Veränderungen sind nicht zu erwarten. Kaspersky Lab erwartet, dass sich das Hauptaugenmerk der Virenschreiber auch im Jahr 2007 auf Trojaner richten wird, die auf den Raub von Anwenderdaten spezialisiert sind. Virenautoren und Spammer werden weiterhin zusammenarbeiten, so dass auf Grund dieser „Symbiose“ infizierte Computer nicht allein zur Organisation weiterer Attacken, sondern auch zum Versand von Spam genutzt werden können.

Auch die Wege, über die Schadprogramme in Computer eindringen, bleiben weiterhin EMail und Sicherheitslücken. Mittel zum direkten Angriff auf die Ports werden weniger genutzt werden. Andere Verbreitungswege wie P2P-Netze oder IRC-Kanäle werden nicht zum Massenphänomen. Instant-Messaging-Systeme verbleiben im Dreigestirn der am aktivsten angegriffenen Medien, wobei hier kein bedeutender Anstieg der Virenaktivität erwartet wird.

Virenautoren werden ihre Technologien immer weiter verfeinern und die Methoden zum Verbergen im System weiter verbessern. Entwicklungen im Bereich Polymorphismus und Rootkit-Technologie werden sich immer weiter ausbreiten und bei den meisten neuen Schadprogrammen praktisch zum Standard gehören.

Ein wesentlicher Zuwachs an Schadprogrammen ist auch für andere Betriebssysteme abzusehen – in erster Linie für MacOS und *nix-Systeme. Auch werden nicht unbeachtet bleiben.

Zielgerichtete Attacken auf mittelständische und große Unternehmen werden zunehmen. Neben dem traditionellen Diebstahl von Informationen werden diese Angriffe auf Erpressungen ausgerichtet sein, unter anderem auf Lösegeldforderungen für die Entschlüsselung von Daten.

Alexander Gostev, Leitender Virenanalyst,. Kaspersky Lab
 Aktuelles  |  CeBIT 2005-2006  |  Firmen  |  IT & Russland  |  Pressematerial  |  Veranstaltungen  |  Impressum   |  russland.RU