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17-03-2007 Aktuelles
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Technoparks: Kurze Wege von der Idee zur Praxis |
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Auf dem Forum "Russian Techno-Parks: Investment opportunities" stellten gestern Repräsentanten von sieben russischen Regionen Projekte für High-Tech-Innovationszentren vor. Ziel der Veranstaltung im Rahmen der russischen Präsenz auf der CeBIT 2007 war es, ausländische Investoren für die so genannten Techno-Parks zu interessieren.
Die Regionen warben vor allem mit ihren gut ausgebildeten Experten, exzellenten Universitäten sowie Vorzügen von lokaler Kultur und Natur. Darüber hinaus betonten sie, dass die Techno-Parks in Wirtschaftszonen angesiedelt werden, in denen in- und
ausländische Unternehmen anderer Branchen bereits seit Jahren erfolgreich
agieren.
Oleg Bjachow, Leiter der Abteilung Strategieentwicklung im Ministerium fÜr Informationstechnologie und Kommunikation der Russischen Föderation eröffnete das Forum: Er ordnete die Techno-Parks in das Vorhaben der russischen Regierung ein, den Weg Russlands zu einer wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft zu beschleunigen. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert das Ministerium rund eine Milliarde US-Dollar in die sieben Techno-Parks. Die Gelder sollen vor allem der Infrastruktur zugute kommen. Neben dem Ministerium steuern die Regionen Teile des
benötigten Kapitals bei.
Darüber hinaus werden private Investoren für aussichtsreiche Wachstums- und Innovationsprojekte der High-Tech-Branche gesucht. FÜr sie gibt es zwei verschiedene Optionen: Immobilien zu erwerben oder, zum Beispiel über Fonds, Mittel für innovative Unternehmen bereitzustellen.
Angestoßen wurde die Techno-Park-Initiative vor rund zwei Jahren von Präsident Wladimir Putin, nach einem Besuch im indischen Bangalore. Im März 2006 beschloss die Regierung das Programm zum Aufbau der Innovationszentren, das innerhalb von vier Jahren umgesetzt werden soll. Kernidee des Programms ist, Wirtschaft,Wissenschaft und Verwaltung eng zu vernetzen. Dabei verfolgt jeder Techno-Park einen eigenständigen Plan. Aber alle werden in der Nähe von Universitäten angesiedelt. So entstehen beste Voraussetzungen für zielgerichtete Partnerschaften und die schnelle Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis. Start-ups und jungen Unternehmen bieten die Techno-Parks preiswerte, teilweise sogar mietfreie Büros. Business-Center, Laboratorien, Wohnungen, Hotels,
Schulen und Kindergärten, Krankenhäuser und Einkaufsmöglichkeiten sind feste infrastrukturelle Bestandteile eines jeden Techno-Parks.
"Mit den Techno-Parks werden wir der ohnehin boomenden russischen
High-Tech-Branche neuen Schub verleihen. Investoren aus dem In- und Ausland
werden von einem fruchtbaren Wachstumsumfeld profitieren", erklärte
Leonid Reiman, Minister fÜr Informationstechnologie und Telekommunikation.
(mk/hh)
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