Aktuelles  |  CeBIT 2005-2006  |  Firmen  |  IT & Russland  |  Pressematerial  |  Veranstaltungen  |  Impressum   |  russland.RU 
Werbung










Letzte Meldungen von der CeBIT-2008

[07.03.2008]  Kaspersky Lab: Umfassender Schutz vor Bedrohungen für Mobiltelefone
[07.03.2008]  Kaspersky Anti-Virus für Windows Server Enterprise Edition
[06.03.2008]  Kaspersky Lab mit erweitertem Partnerprogramm
[05.03.2008]  15 Jahre Gemeinschaftsstand aus Russland auf der CeBIT 2008
[04.03.2008]  CeBIT-Start mit Kaspersky Pressekonferenz
17-03-2007 Aktuelles
Jahresanalyse 2006 von Kaspersky Lab – Teil 3: Mobile Viren
Hauptbedrohung für die Anwender stellen gegenwärtig die mobilen Würmer Cabir und ComWar dar, die bereits in fast 30 Ländern weltweit aufgetreten sind. Diese Würmer sind jedoch nicht auf Geld-Diebstahl ausgerichtet und bringen dem Anwender nur indirekt finanziellen Schaden.

Einen direkten finanziellen Vorteil über mobile Viren zu erzielen, haben die Autoren bislang noch nicht geschafft. Trojaner, die SMS an kostenpflichtige Nummern schicken, stellen bislang nur erste Versuche der Virenschreiber dar. Daten, die auf Handys gespeichert werden, sind für die meisten Übeltäter nicht von Interesse.

Die aktuelle Situation auf dem Gebiet der mobilen Viren kann als „Ruhe vor dem Sturm“ bezeichnet werden. Von technologischer Seite aus gesehen haben die Virenschreiber bereits sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft, was Funktionalität und Plattformen für mobile Viren angeht. Alle bekannten mobilen Plattformen sind durch Viren angreifbar geworden, und die Bandbreite der Funktionen der bekannten Würmer, Trojaner und Viren wiederholen in vollem Umfang die Entwicklung in der Welt der klassischen Computerviren. Derzeit befassen sich die Autoren mobiler Viren mit dem Erstellen unkomplizierter Trojaner, wobei die höchste Aktivität von einigen Script-Kiddies ausgeht, was zu einer neuen Welle Modifikationen bereits bekannter Familien führen kann. Für die nahe Zukunft wird es zwei Faktoren für die Entwicklung mobiler Schadprogramme geben: a) die Durchdringung des Marktes mit Smartphones und b) die Möglichkeit, über infizierte mobile Geräte Geld zu „verdienen“.

Prognosen

Die Prognosen für 2007 gehen davon aus, dass sich die Gefahr für mobile Anwender kaum erhöhen wird. In das „industrielle“ Stadium sind die mobilen Viren bislang noch nicht eingetreten und werden dies in den nächsten Jahren wohl auch noch nicht tun. Die Bedrohung für Mobiltelefone wird proportional zur Marktdurchdringung „schlauer“ Telefone (Smartphones) zunehmen. Mit der Zeit wird ihre Zahl zweifelsohne Hunderte Millionen weltweit betragen, und immer neue Funktionen werden es den Menschen ermöglichen, Smartphones genauso zu nutzen wie heute Computer. Unweigerlich wird dies auch die Aufmerksamkeit der Cyberkriminellen wecken und zur steigenden Entwicklung von Malware für Mobiltelefone führen.
Alexander Gostev, Leitender Virenanalyst,. Kaspersky Lab
 Aktuelles  |  CeBIT 2005-2006  |  Firmen  |  IT & Russland  |  Pressematerial  |  Veranstaltungen  |  Impressum   |  russland.RU