Weit übertroffen wurden die Erwartungen des Deutsch-Russischen Zentrums für Technologie-Transfer e.V. (DRZT) auf der CeBIT 2007. Mehr als 200 Unternehmen aus beiden Ländern haben ihr Interesse an einer Ansiedlung beziehungsweise Kooperation in Hannover oder Russland bekundet.
Erstmals auf der CeBIT vertreten, feiert das Deutsch-Russische Zentrum für Technologie-Transfer e.V. (DRZT) eine hervorragende Bilanz der Messepräsenz. Mehr als 200 Unternehmen aus Deutschland und Russland haben Interesse bekundet, im deutsch-russischen Markt tätig zu werden. Eine Reihe Unternehmen gingen bereits einen Schritt weiter und unterzeichneten mit dem „Letter of Intent“ eine formelle Absichtserklärung. Üblicherweise ist dies der erste Schritt zur Aufnahme einer konkreten Geschäftstätigkeit durch Ansiedlung einer Geschäftsstelle. Die beteiligten Unternehmen sind durchweg mittelständische Betriebe mit 100 bis 700 Mitarbeitern. Der „Internationale Verband der Gerätebauingenieure und Spezialisten in Informations- und Telekommunikationstechnologien“ (MSP ITT), neben hannoverimpuls ein Initiator des DRZT, hat vorab die Markttauglichkeit und das Potenzial der russischen Interessenten begutachtet.
Für Jürgen Kreyenberg, Vorsitzender des DRZT, ist die Bilanz des Auftritts auch das Ergebnis der vitalen deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen: „Mit 11 Prozent des Außenhandels ist Deutschland bereits jetzt der wichtigste Handelspartner Russlands weltweit. Trotzdem besteht in der IT-Branche noch Potenzial. Unser Erfolg ist ein Indiz dafür.“
Für Andreas Heyer, Geschäftsführer von hannoverimpuls, ist die Bilanz auch das erfreuliche Ergebnis der eigenen Entwicklungsstrategie: „ Das DRZT wurde 2006 durch den MSP ITT und hannoverimpuls auf der CeBIT gegründet. Heute unterstützt es selbst erfolgreich Ansiedlungen und Projekte in und für Hannover. Das entspricht unserem Prinzip der Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen.“ Für russische Unternehmen sieht Heyer hervorragende Chancen in der niedersächsischen Metropole: „Die regionale Wirtschaft hat sich überdurchschnittlich stark auf IT-Dienstleistungen spezialisiert. Rund 1.200 Unternehmen und 23.600 Beschäftigte in der Branche machen Hannover zu einem der größten IuK-Standorte in Deutschland.“