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27-03-2007 Aktuelles
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HyTech Datenbankverwaltung – keine Chance für Hacker |
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Auch öffentliche Einrichtungen und Behörden kommen nicht mehr um Computer herum und je zentraler das Amt, umso größer die zu verarbeitende Datenmenge, um so langsamer und störanfälliger das gesamte System. Andererseits ist es schon ganz nützlich, auf alle Daten zugreifen zu können. Also ent oder weder? Mitnichten.
Auf der CeBIT hat das russische Unternehmen HyTech gemeinsam mit dem Sozialversicherungsfonds eine dezentrale Datenbankverwaltung vorgestellt, die – wie wir berichteten - in Echtzeit, jedwede Informationen von jedem beliebigen Punkt des Systems abrufen kann.
„Unser Projekt basiert auf Linux und ist daher frei zugänglich“, erläuterte Sergei Kowalewski, als Mitglied der Russischen Akademie der Naturwissenschaften an der Umsetzung beteiligt. „Es kann unter der Adresse http//:fz122.fss.ru aufgerufen werden.“ Dort werden sekundenaktuelle Daten zu sozialen Entwicklungen, ob Geburtenrate, regionale und saisonale Häufigkeit von Erkrankungen oder gezahlte finanzielle Unterstützungen, veröffentlicht. „Das schränkt natürlich die Möglichkeiten von Manipulationen deutlich ein“, meint Kowalewski. „Andererseits verhindert ein sicherer Schutz den Zugriff Unbefugter auf personenbezogene Daten, die das System natürlich auch darstellt“, betont er und ergänzt mit unverhohlenem Stolz: „Wir haben einmal ganz erfahrene Hacker versuchen lassen, die Datenbank zu knacken. Nach sechs Stunden haben sie aufgegeben.“ Das Interesse der Fachbesucher auf der CeBIT sei unerwartet hoch gewesen. So sei auch der Oberbürgermeister von Hannover, Stephan Weil, ganz begeistert von den Möglichkeiten des Systems gewesen und habe die vielen Möglichkeiten im kommunalen Bereich hervorgehoben.
„Das ist gerade das Besondere an der Entwicklung von HyTech“, weiß Kowalewski. „Das Open Source Programm ist einfach zu handhaben und absolut zuverlässig. Insofern eignet es sich für den Einsatz in vielen öffentlichen Bereichen, wo die zentrale Erfassung von Daten zu umständlich und zu zeitaufwändig ist. Außerdem bedeutet Zentralisierung meist auch eine bestimmte Verallgemeinerung der Daten. In allen diesen Punkten ist unsere Datenbankverwaltung überlegen.“ Weitere Vorteile sind, dass keine Lizenzgebühren zu zahlen sind und das Open-Source-Produkt deutlich geringeren Sicherheitsrisiken als beispielsweise Microsoft-Programmen aufgesetzt ist. Damit sei auch die Möglichkeit einer engen internationalen Zusammenarbeit gegeben, schlussfolgerte Kowalewski. „Es wäre doch sehr sinnvoll, wenn wir einen Teil des eingesparten Geldes gemeinsam für die Weiterentwicklung des Systems einsetzen würden. In jedem Land könnte dann mit relativ geringem Aufwand die Datenbankverwaltung konkretisiert werden.“ Der Wissenschaftler erklärte sich bereit, die internationale Zusammenarbeit zu koordinieren. Er und seine Mitarbeiter sind für Interessenten unter mail@fss.ru zu erreichen. „Bei unserem Datenbank-Verwaltungssystem gibt es keine Konkurrenz. Im Gegenteil, Je mehr Partner sich zusammenfinden, um so größer ist der Nutzen für alle“, ist sich Kowalewski sicher.
[ hh / russland.RU – die Internet - Zeitung ]
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