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13-03-2007 Aktuelles
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CeBIT als Inkubator für russische innovative Unternehmen |
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Gespräch mit Ludmila Popowa, Vizepräsidentin der Internationalen Union der Gerätebauer und ITK-Spezialisten, Leiterin des Gemeinschaftsstandes des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation auf der CeBIT 2007
Frau Popowa, Russland ist in diesem Jahr Partnerland auf der CeBIT. Wie spiegelt sich das in Ihrer Ausstellung wider?
Für uns hat die Teilnahme an der CeBIT schon eine lange Tradition, denn wir sind nun schon zum vierzehnten Mal in Hannover dabei. Aber in diesem Jahr ist es doch etwas Besonderes. Wir haben uns viele Monate intensiv auf die Rolle Russlands als Partnerland der CeBIT vorbereitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mehr als fünfzig Aussteller auf einer Fläche von 495 Quadratmetern gegenüber 240 im vergangenen Jahr. Viele Exponenten sind „Wiederholungstäter“, aber vierzig Prozent der Aussteller sind zum ersten Mal dabei.
Vertreten sind beispielsweise19 Universitäten, zahlreiche Institute und wissenschaftliche Einrichtungen sowie viele kleinere Unternehmen. Es hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, dass gerade für letztere die Teilnahme an unserer Ausstellung der Start zu einer internationalen Karriere war. Die beeindruckendsten Beispiele sich sicher die Virenjäger von Kaspersky Laboratories und die Finereader-Erfinder Abby. Die CeBIT war insofern der „Inkubator“ auf dem Weg ins große Leben.
Was sind die Hauptinhalte Ihrer Präsentation?
Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Innovationen. Die Teilnahmekriterien des Ministeriums für Wissenschaft und Bildung, der Internatinalen Union der Gerätebauer und ITK-Spezialisten sowie der Föderalen Agentur für Wissenscahft und Innovationen war die die Lösung von Aufgaben zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit russischer Technik auf dem Binnen- wie dem Weltmarkt.
Wir haben Exponate aus ganz unterschiedlichen Regionen unseres Landes ausgesucht, wie Moskau, St. Petersburg, Samara, Jekaterinburg, Nishni-Nowgorod, Chanty-Mansysk, Nowosibirsk oder Tomsk.
Hauptsächliche Themen in unserer Ausstellung sind unter anderen informationsanalytische Systeme, wie Datenbanken und Suchmaschinen, Telemedizin, Sicherheitsprogramme, Internetlösungen, die interaktive e-Verwaltung, Fernstudium, Lernprogramme und Robotertechnik.
Als Beispiele möchte ich nur die neue Datenbankverwaltung des russischen Sozialversicherungsfonds und den in Rostow am Don entwickelten Supercomputer nennen.
Welche Ergebnisse erwarten Sie für die Zusammenarbeit mit Deutschland?
Die Ausstellung in Hannover sehen wir als Beitrag zur Transformation und Diversifizierung der russischen Wirtschaft. Hierbei kommt der Kooperation mit Partnern aus Deutschland und anderen, vor allem europäischen, Ländern eine besondere Bedeutung zu. Um die Kontakte auszuweiten und zu vertiefen, ist das deutsch-russische Zentrum für Technologietransfer in Hannover, das sich auf der Messe vorstellt, als erste Vertretung russischer Unternehmen in Deutschland gegründet worden.
An jedem Tag werden im Technologiezentrum unseres Gemeinschaftsstandes Veranstaltungen stattfinden, zu denen wir auch deutsche Firmen einladen.
Neben möglichst vielen Kontakten erwarten wir auch Vereinbarungen über gemeinsame Projekte, in die beide Seiten ihre Erfahrungen und auch ihr Geld investieren.
Ich bin überzeugt, dass wir auf der diesjährigen CeBIT eine neue Qualität in der Zusammenarbeit erreichen, die uns die Potenziale der Informations- und Kommunikationstechnlogien zum beiderseitigen Vorteil noch effektiver erschließen lässt.
[ hh / russland.RU – die Internet - Zeitung ]
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